Akemis Abschiedsbrief (Laito x Akemi[OC])

Er treibt mich in den Wahnsinn.
Es ist als würde mich die Dunkelheit selbst verfolgen.
Sein Name mag zwar ‘Licht’ heißen und manchmal scheint dieses Licht aus der Dunkelheit raus, aber er ist die Dunkelheit selbst.
Und dennoch hält mich irgendetwas fest.
Er behandelt mich wie ein Gegenstand und dennoch kann ich nicht loslassen.
Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass er genau weiß was in mir abgeht.
Im schlimmsten Fall weiß er sogar besser Bescheid darüber, als ich selbst.
Es ist als würde er mich mit seinem Worten erwürgen.
Sicher tut es weh wenn er zubeißt und mir das Blut aus den Adern saugt bis mir schwindelig wird, er hat mich auch schon gegen Wände geworfen, gedrückt, gehalten, mir die Luft weggenommen, aber nichts von allem … NICHTS … von alldem tut so weh wie die Worte, die aus seinem Mund kommen. Manchmal flüstert er sie mir dann ins Ohr.
Er sagt Dinge von denen ich selber nichts weiß oder besser gesagt Dinge von denen ich selber nichts Wissen will.
Am liebsten würde ich sie komplett ignorieren.
Mein Herz fühlt sich taub an. Ich weiß es nicht. Was erhoffe ich mir von alldem ?
Es hätte nie so kommen dürfen.

Jeden Tag dasselbe Spiel. Wir spielen Katz’ und Maus.
Laito die Katze, ich die Maus.

Ich kann nicht mehr. Ich sterbe.
Ich bin zwar noch da, aber innerlich fühlt sich alles taub an.
Ich weiß nicht mal mehr ob ich nur schlafe oder ob ich schon Tod bin.

Laito sagte eines Tages zu mir, es war in den ersten Wochen, als ich gerade neu im Hause der Sakamaki war … Ich kann mich erinnern wie ich gerannt bin. Ich habe versucht zu fliehen, aber obwohl ich eindeutigen Vorsprung hatte, stand er in nullkomma-nix vor mir. Einem Menschen wäre es unmöglich gewesen mich aufzuholen. Aber er war kein Mensch, sondern ein Vampir mit der Fähigkeit sich augenblicklich zu teleportieren. …

An diesem Tag stand er vor mir, drückte mich gegen die Wand und bevor er zubiss sagte er mit einem kalten, sadistischen Lächeln im Gesicht:

„Es gibt kein entkommen. … Jetzt bist du wie ein Vogel gefangen im Käfig. Bitch-chan … bleib still sonst stößt du noch gegen die Barren und tust dir weh. Das wollen wir doch nicht oder ?“

… und das schlimmste bei diesen Worten ist, dass sie wahr sind.
Es ist als würde ich gegen eine Wand antreten.

Ich bin müde …  Akemi … ich kann nicht mehr.

Ich liebe und hasse ihn zugleich. Wie soll ich damit umgehen ?

Ich kann nicht mehr. Er spielt bewusst mit mir, ich weiß es.
Er treibt mich in den Wahnsinn.
Liebt er mich oder liebt er es mich leiden zu sehen  ?
Warum quält er mich Tag und Nacht ?

Was wenn ich Tod wäre ?

Ich konnte vom Dach springen. Ich könnte von einer Brücke springen. Ich könnte mich ertänken.
Würde es ihm was ausmachen ?

Mir würde es nichts ausmachen.

Laito, du hast gewonnen. Ich habe keine Kontrolle mehr über das Ganze. Ich kann nicht mehr.
Bitte hör auf. Ich gehöre dir doch schon längst, also was willst du noch von mir ?
Alles fühlt sich taub an. Ich bin schon Tod. Laito, bitte hör auf.

… Laito … wenn du das liest dann werde ich nicht mehr hier sein, aber ich will, dass du es trotzdem weißt. Ich erwarte auch nicht, dass du mir glaubst, denn das tust du eh nicht, dennoch sollst du es wissen: Ich liebe dich, Laito … Ich liebe dich.

Akemi

 

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