Dein Dasein verfolgt mich.

Ich habe von ihm geträumt.
Es ging darum Vorträge auf lustige Weise vorzutragen.
Bei ihm hörte allerdings kaum noch einer zu, da die Stunde sich dem Ende neigte.
Nur ich starrte ihn an und konnte es kaum abwarten ihn reden zu hören.
Als es lauter wurde sprach er mit einer klaren, sanften und ruhigen Stimme:
“Ich schätze, es hört wohl keiner mehr zu.”
Ich schaute weiterhin zu ihm.
Er stand direkt an unserem Gruppen Tisch.
Er stand direkt vor mir.
So schüchtern wie ich war, antwortete ich leise: “Doch, ich.”
Meine Augen versanken in seinem Dasein.
Er starrte mich an und lächelte ein wenig.
Der Raum leerte sich.
Nur er und ich.
Als würde er es mit Absicht machen, kam er auf mich zu.
Er beugte sich auf meine Augenhöhe.
Sodass unsere Augen aufeinander trafen.
Sodass ich dem Blick nicht entweichen konnte.
Als würde er mit meinen Gefühlen spielen, mit der Bewunderung die ich ihm entgegen brachte. Dem Respekt.
Innerlich wurde ich unruhig.
Er schaute mir direkt in die Augen, sodass mir ganz mulmig wurde.
Dann lächelte er und sagte: “Du bist wohl die einzige, die mir noch zuhört.”
Ich nickte: “Hmhm.”
Er stellte sich wie aufrecht hin und grinste.
Als hätte er alle Kontrolle der Welt über mich.
Dann bin ich wach geworden.

~ made by ‘Yuki’
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“I shouldn’t do this. I know it, but your face haunts me everyday, since my eyes crossed yours.” ~ own quote

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